25 Jahre Presseklub Oberhausen

Filmreihe aus dem Archiv des Jugend-Medienprojekts  

Aus einem Jugendprojekt zum Zeitungsmachen heraus gründete sich 1999 der Presseklub.

Bald schon wurde die Herstellung von Filmen zu dessen Schwerpunkt. Themen fanden sich

nicht nur in der Lebenswelt der Jugendlichen, auch Geschichte und gesellschaftliche

Entwicklungen rückten in den Fokus.

In Zusammenarbeit mit dem Unterhaus wird es in der ersten Jahreshälfte drei Veranstaltungen

geben, immer sonntags um 18:00 Uhr.

Wir beginnen diese Reihe mit dem Film „Was einmal war, ist immer noch“ aus dem Jahr 2006.

Sonntag, 21. April 2024, 18:00 Uhr

Unterhaus

Friedrich-Karl-Straße 4,

46045 Oberhausen

Im Rahmen des sogenannten „Euthanasie-Programms“ wurden von 1939 bis 1945 in

Deutschland zehntausende Menschen gequält und ermordet. Auch in Oberhausen sind solche

Verbrechen verübt worden. Der Film „Was einmal war, ist immer noch“ beschäftigt sich mit

diesen Geschehnissen und zeigt an konkreten Beispielen, welches Leid den Betroffenen

und ihren Angehörigen zugefügt wurde. Bis heute wirken die Folgen der Jahre 1939 bis 1945

nach, umso wichtiger sind genaue Blicke auf diesen Teil verdrängter deutscher Geschichte.

Im Anschluss an die Filmvorführung werden wir mit Frau Margret Hamm sprechen.

Sie hat mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht und war bis 2009 Vorsitzende des

Bundes der „Euthanasie“ Geschädigten und Zwangssterilisierten (BEZ). Sie hat es zu ihrer

Lebensaufgabe gemacht, Betroffene in ihren Auseinandersetzungen mit den Behörden

zu unterstützen und ihnen eine Stimme zu geben.

2019 hat der Deutschlandfunk in der Reihe „Zeitzeugen im Gespräch“ eine Sendung mit unserem Gast der Veranstaltung Veröffentlicht.

Ex-BEZ-Geschäftsführerin Margret Hamm – „In eine Reihe mit NS-Tätern möchte ich mich nicht stellen“ (deutschlandfunk.de)

Zeitungsausschnitt: WAZ
Elli Kuppe, Zeitzeugin

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